Einblicke

Content Recycling: Aus einem Blogartikel werden mehrere Inhalte

Piik Redaktion
Piik Redaktion

Wissen & Praxis

Aus einem Buch entstehen Bildkarte, Story-Format und Brief

Content Recycling bedeutet, vorhandene Inhalte erneut sinnvoll zu nutzen. Beim Content Repurposing änderst du zusätzlich das Format oder die Perspektive. Aus einem hilfreichen Blogartikel können ein kurzer Social-Post, ein Karussell und eine E-Mail entstehen. Entscheidend ist, jeden Inhalt für seine Aufgabe neu zu bearbeiten.

Eine tragfähige Grundlage wählen

Beginne mit einem Inhalt, dessen Aussagen noch stimmen. Er sollte eine Frage beantworten, die für deine Zielgruppe relevant bleibt. Prüfe Aktualität, Links und Produktangaben, bevor du ihn weiterverwendest. Eine schwache Grundlage wird durch mehrere Formate nicht stärker.

Ein Beispiel: ein Artikel über Morgenrituale

Für die fiktive Kaffeemarke Morrow nehmen wir diesen redaktionellen Ausgangsgedanken: „Ein kleines Ritual macht den Morgen persönlicher. Ob Lieblingsbecher, Musik oder ein ruhiger Platz am Fenster: Wähle einen Moment, der zu deinem Alltag passt.“ Daraus lassen sich verschiedene Perspektiven entwickeln, ohne neue Produktversprechen hinzuzufügen.

Format 1: ein kurzer Social-Post

Dein Kaffee. Dein Moment. Lieblingsbecher, Musik oder fünf Minuten am Fenster – was gehört zu deinem Morgen dazu?

Der Post greift einen Gedanken auf und lädt zum Gespräch ein. Er muss nicht den gesamten Artikel wiederholen. Ein passendes Bild trägt die Stimmung und lässt der Frage Raum.

Format 2: ein Karussell

  • Einstieg: „Ein kleiner Moment für deinen Morgen.“
  • Gedanke 1: „Wähle deinen Lieblingsplatz.“
  • Gedanke 2: „Mach eine Sache bewusst.“
  • Abschluss: „Was gehört zu deinem Ritual?“

Die Folien gliedern die Idee in kurze Schritte. Prüfe, ob jede Folie einen eigenen Beitrag leistet und ob der Ablauf ohne zusätzliche Erklärung verständlich bleibt.

Format 3: eine E-Mail

Betreff: Dein Morgen, dein Moment. Einstieg: Manchmal macht ein kleines Ritual den Unterschied im Alltag. Wir haben ein paar Ideen für deinen nächsten Kaffeemoment gesammelt. Nächster Schritt: Den vollständigen Artikel lesen.

Die E-Mail gibt einen kurzen Vorgeschmack und führt zu einem passenden Inhalt. Verwende einen echten Link zum Artikel und prüfe, ob Anlass und Zielgruppe zusammenpassen.

Inhalte gemeinsam planen

In Piik können Markenwissen, Themen, Texte und Visuals eine gemeinsame Grundlage nutzen. Plane die Formate mit ausreichend Abstand und einem jeweils eigenen Einstieg. Beobachte anschließend, welche Fragen entstehen. Daraus kann der nächste hilfreiche Inhalt werden.

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